Beitrag vom 10.08.2010, 11:54 Uhr
Wie die "New York Times" berichtete, könnten Suchmaschinen-Riese Google und Netzanbieter Verizon planen, dass Diensteanbieter gegen eine Gebühr eine bevorzugte Übermittlung im Internet erhalten. Google und Verizon haben sich zwar grundsätzlich für die Gleichbehandlung von Daten im Internet ausgesprochen, liessen sich aber auch zwei "Hintertüren" offen. Kein Internet-Inhalteanbieter solle gegenüber einem anderen bevorzugt werden, äusserten der Internet- und der Telekommunikationsriese zur sogenannten "Netzneutralität". Ausnehmen davon wollen aber beide "zusätzliche Online-Dienste". Zudem sei Mobilfunk eine andere Sache, hieß es in dem Bericht.
Das Prinzip wird "Netzneutralität" der bisherigen Netz-Infrastruktur beeinhaltet den Grundsatz, dass Netzanbieter die Datenpakete zwischen allen Internet-Teilnehmern gleichberechtigt übermitteln. Es solle kein Anbieter bevorzugt werden und höhere Internet-Bandbreiten erhalten. Wird es "eng" mit der Internet-Bandbreite, sinkt die Übertragungsgeschwindigkeit für alle.